In Kenias Rift Valley arbeitete eine lokale Nichtregierungsorganisation (NGO) mit der Regierung zusammen, um ein dringendes Problem zu lösen: 30 erschwingliche, langlebige Wohnungen für ländliche Familien, die durch Überschwemmungen vertrieben worden waren. Die Herausforderung? In der Region gab es keine asphaltierten Straßen, sodass große Baumaschinen …
In Kenia's Rift Valley arbeitete eine lokale NGO mit der Regierung zusammen, um einen dringenden Bedarf zu decken: 30 erschwingliche, dauerhafte Häuser für durch Überschwemmungen vertriebene Familien aus dem ländlichen Raum. Was war die Herausforderung? Die Gegend hatte keine asphaltierten Straßen, so dass große Baumaschinen nicht an die Baustelle gelangen konnten.
Einschränkungen vor Ort: Familien brauchten Häuser unter 8.000 Dollar, um sich für die Kosten für Ziegel- und Mörtelbauten qualifizieren zu können. Durch starke Regenfälle und Termitenbefall scheiterten schwache Strukturen schnell. Und die NGO wollte lokale Arbeiter einstellen, die keine fortgeschrittene Ausbildung im Bauwesen hatten.
Flat-Pack kommt zur Rettung: Flachpakete für Containerhäuser, die jede Box überprüften. Jeder Bausatz – vorgeschnittene Stahlrahmen, termitenresistente Sperrholzwände und wasserdichte Dächer – wog unter 500 kg und passte in den Laderaum eines kleinen Pickup-Trucks. Lokale Arbeiter erhielten nur einen Tag Schulung, um die Bausätze mit einfachen Werkzeugen wie Hämmern und Bohrern zusammenzubauen. Jedes 25 m² große Haus umfasste zwei Schlafzimmer, einen Wohnbereich und eine Küche und war so konzipiert, dass es starken Regenfällen standhält – dank geneigter Dächer und versiegelter Fugen.
Langfristige Erfolge: Dreißig Häuser wurden innerhalb von 45 Tagen von einem lokalen Team aus 20 Personen fertiggestellt. Die Kosten pro Haus betrugen 5.500 US-Dollar und lagen damit unter dem Budget. Nach zwölf Monaten zeigte keines der Häuser Leckagen oder Schäden durch Termiten – auch nicht nach der jährlichen Hochwassersaison der Region.